Schmetterlinge
 

Ergotherapeutische Traumaberatung

Die Ursache oder Einfluss auf die Entstehung der vielen psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen und Symptomen haben oft traumatische, stark belastende Ereignisse in der Vorgeschichte eines Patienten. Wer mit einem belastenden Ereignis konfrontiert wurde, hat oft mit belastenden Folgestörungen im Alltag zu kämpfen. Ein Trauma erschüttert das Weltbild des Menschen und die Betroffenen fühlen sich meist hilflos und ausgeliefert. Da die Betroffenen oft ihr Erleben als unsinnig, übertrieben oder schwach empfinden, möchte ich Sie dabei unterstützen, zu erkennen, dass dies eine „normale“ Reaktion auf „unnormales“ Ereignis ist.

Die Traumatherapie hilft Menschen, belastende Ereignisse zu verarbeiten. Aus diesem Grund ist eine frühe und intensive Auseinandersetzung mit dem Geschehenen sinnvoll und hilft dieses erfolgreich zu behandeln. Der Patient lernt, wieder Kontrolle über sein Leben zu bekommen und positiv nach vorne zu blicken.

Da ein Traumatherapie Platz in Regensburg oft mit langen Wartezeiten verbunden ist, biete ich den betroffenen Menschen in diese Zeit, im Rahmen von einzel- und gruppentherapeutischer Verfahren, intensive und individuelle Betreuung.

Nachdem ich spezialisierte Fortbildungen im Bereich Trauma und Traumafolgestörungen absolviert habe, kann ich im Raum Regensburg den Behandlungsschwerpunkt „Traumaberatung und Traumapädagogik“ anbieten. In diesem Rahmen werden die Patienten aufgeklärt und stabilisiert.

Vorgehensweise:

In der ersten Phase geht es um eine Abklärung der vorliegenden Symptomatik. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt in der Psychoedukation. Dadurch werden für die Betroffenen ihre manchmal sehr komplexen Symptome und Reaktionen besser verstehbar gemacht.

Die zweite Phase der Behandlung ist die Stabilisierungsphase. Den Patienten wird die Sicherheit im Umgang mit ihren Symptomen vermittelt, dadurch wird die Kontrolle über eigene Empfindungen zurückgewonnen. Besonders viel Wert lege ich auf den Umgang mit sogenannten Trigger Situationen und der Erarbeitung von Stabilisierungstechniken.

Häufig reicht eine Stabilisierungsphase aus. In schwierigen Fällen, wenn der Patient bereit ist, folgen zusammen mit dem Traumatherapeuten die Konfrontation mit dem traumatischem Ereignis und schließlich die Integration des Erlebten in die Lebensgeschichte.